Grafik-Multimedia : Klinische Neuroanatomie und kranielle Bilddiagnostik: Atlas der Magnetresonanztomographie und Computertomographie
Klinische Neuroanatomie und kranielle Bilddiagnostik: Atlas der Magnetresonanztomographie und Computertomographie

Klinische Neuroanatomie und kranielle Bilddiagnostik: Atlas der Magnetresonanztomographie und Computertomographie

EUR 99,95



Anatomie Update in der Klinik - Dies Buch ist vor allem ein Atlas. Die technische Einführung macht grade mal 20 Seiten aus. Der Atlasteil orientiert sich an der Topographie von Gesichtsschädel, Kopf- Hals- Bereich und Hirnschädel. Etwas davon abgesetzt folgen 2 Kapitel zu den neurofunktionellen Sytemen und zu Neurotransmittern. In den einzelnen an der Topographie orienierten Kapitel findet man auf großformatigem DIN A4- Papier jeweils gegenübergestellt eine meist farbige(!) Zeichnung und ein MRT-Bild, je mit ca. 15*20 cm Größe. Am Rand ist dann die jeweilige Legende zu den markierten Strukturen.Auch ein Textteil ist vorhanden, hat aber natürlich nicht den Umfang eines Neuroanatomie- Lehrbuches.Es ist sicher interessant für alle Kollegen in der Neurologie, besonders wenn man keine Rotation in die Neuroradiologie hatte oder zu einer Zeit sie absolvierte, als die kranielle Magnet- Resonanz- Tomographie noch nicht so schnell verfügbar war. Für den klinisch tätigen Arzt ist es damit ein Stück für die tägliche Arbeit überaus sinnvolles Anatomie- Update.

Hervorragender Atlas - Die Serien des Atlasteils sind verschiedenfarbig gekennzeichnet und erleichtern somit das Nachschlagen. Es finden sich zu jedem Schnitt jeweils zwei MR-Bilder (je ein T1- und T2-gewichtetes, in der Kanthomeatalserie wird statt des T2-gewichteten ein CT-Bild abgebildet) sowie ein Set Röntgenbilder am Ende der Serie. Beiden MR-Bildern sind jeweils Zeichnungen gegenübergestellt, die mit der Schnittebene des Bildes korrespondieren und in der auch Strukturen wie beispielsweise Blutgefäße, die im Schnittbild nicht zu sehen, aber in der Ebene vorhanden sind, dargestellt werden. Sowohl die Strukturen der Zeichnungen als auch der MRT- und CT-Schnitte sind mit Nummern versehen, denen am Rand der Seite die Bezeichnungen der anatomischen Strukturen zugeordnet sind, so dass der Atlasteil sehr übersichtlich ist und nicht nur beim Nachschlagen, sondern auch beim Lernen der Neuroanatomie hilfreich sein kann.Die drei Kapitel zur Topologie sollen zusätzlich die räumliche Orientierung verbessern helfen. Die dreidimensionale Vorstellung der mitunter recht kompliziert anmutenden Strukturen ist eine besondere Herausforderung. Obwohl hier hin und wieder auch funktionelle und klinische Bezüge erwähnt werden, geht es doch hauptsächlich um die Lage der Strukturen. Dazu helfen Zeichnungen von Schnitten als auch besonders der detaillierte, beschreibende Text. Das Gleiche gilt für das Kapitel über die neurofunktionellen Systeme.Obwohl in grau hinterlegten Kästen klinische Hinweise gegeben werden, wird die Bildpathologie weder besprochen noch in den Abbildungen dargestellt. Das Anliegen des Buches ist es, funktionelle und topologisch-orientierte anatomische Kenntnisse zu vermitteln, was so gut gelingt, dass Studenten überlegen sollten, ob sie nicht auf den hier vorliegenden Atlas statt auf herkömmliche Atlanten zum Lernen zurückgreifen. Dies gilt umso mehr, wenn diese Studierenden in den Neurofächern ihren Schwerpunkt sehen und dieser Atlas, der sicher nicht zu den preisgünstigsten zählt, auch zukünftig als detailliertes Nachschlagewerk benutzt werden kann. Für alle, denen kartonierte Ausgaben nicht robust genug sind, gibt es auch noch eine gebundene Ausgabe, die allerdings auch doppelt so teuer ist.Klinische Neuroanatomie und kranielle Bilddiagnostik ist ein hervorragender Atlas, der detailliert und engagiert die Neuroanatomie vermittelt. Ein optimales Buch zum Lernen und Nachschlagen, verspricht der Buchrücken und damit tatsächlich nicht zuviel.



Klinische Neuroanatomie und kranielle Bilddiagnostik: Atlas der Magnetresonanztomographie und Computertomographie